Betriebliche Krankenversicherung und die 44 Euro Freigrenze

Betriebliche Krankenversicherung - Freigrenze gekippt!

…Laut Beschluss des Bundesministeriums für Finanzen vom 10.10.2013 gehören die Beiträge zur betrieblichen Krankenversicherung zum Arbeitslohn des Arbeitnehmers.

Auf DEUTSCH: Die bisherige Freigrenze in Höhe von 44 EUR für Sachbezüge ist ab 31.12.2013, nicht mehr anwendbar.

Bisher war es so, das bis zu einer Grenze von € 44,– pro Monat der sogenannte Sachlohn steuerfrei und sozialversicherungsfrei war. Wie bereits oben gesagt, hat das Bundesfinanzministerium in einem aktuellen Schreiben vom 10.10.2013 dazu Stellung genommen und ist nun endgültig der Ansicht, dass Beiträge zur Zukunftssicherung, also auch die, zur betrieblichen Krankenversicherung, in der Regel als Barlohn zu werten sind. Somit können die steuerlichen Vergünstigungen nicht weiter in Anspruch genommen werden.

Selbstverständlich erhalten alle Interessenten das BMF Schreiben vom 10.10.2013 von mir per eMail zugeschickt. Hierzu schreiben Sie bitte eine eMail an: ugoebels@ web.de mit dem Betreff: BMF Schreiben 10.10.2013 bKV

Hier für Sie die wichtigsten Punkte aus dem Beschluss des BMF-Schreiben:

>Die neue Regel wird ab dem 31.12.2013 angewendet
>Die neue Regel gilt ab diesem Zeitpunkt auch für bereits vermittelte bKV Verträge
>Aktuell wird nicht über eine neue Freigrenze nachgedacht.

Fazit – die betriebliche Krankenversicherung mit all Ihren positiven Eigenschaften lebt selbstverständlich weiter jedoch ist dies nicht nur als eine schnelle Lösung oder ein neuer Verkaufsansatz für Vertriebe zu sehen um in Firmen neues Geschäft zu plazieren – bei diesem Thema ging und geht es schon um mehr, auch um mehr Beratung der Firmeninhaber und Mitarbeiter.

Herzliche Grüße

Ute Goebels

 

 

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