Betriebliche Altersvorsorge ABC – CTA-Modell

CTA-Modell bei der Betrieblichen Altersvorsorge  

CTA Modell und die bAV

Die Abkürzung CTA steht für Contractual Trust Arrangement. Dies ist eine vom Unternehmen rechtlich getrennte Treuhand-Gesellschaft, in die bestimmte Vermögensgegenstände, die für die Erfüllung der betrieblichen Altersversorgung reserviert sind, dann ausgegliedert werden. Die ausgegliederten Vermögensgegenstände müssen dem Zugriff des Unternehmens und der Gläubiger des Unternehmens entzogen sein, sie müssen zweckgerichtet zur Erfüllung der betrieblichen Versorgungsverpflichtungen verwendet werden.
Vor allem Unternehmen, die nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften bilanzieren und die ihre betriebliche Altersversorgung im Durchführungsweg Direktzusage abwickeln, nutzen vermehrt die CTA-Lösung. Denn da die in der Treuhand-Gesellschaft ausgegliederten Vermögensgegenstände als zweckgebundene Mittel (plan assets) anerkannt werden, werden die Pensionsrückstellungen mit diesen Mitteln saldiert. Hierdurch verkürzt sich die Bilanz, die ausgewiesenen Pensionsrückstellungen können "verschwinden".
Auch in der deutschen Handelsbilanz gibt es – eingeführt durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz – nun eine entsprechende Saldierungspflicht
 
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