Betriebliche Altersvorsorge ABC – Durchführungsweg und Entgeltumwandlung

 

Durchführungsweg in der bav

Durchführungsweg

Die betriebliche Altersvorsorge in Deutschland kennt fünf Durchführungswege

Die Direktzusage, auch unmittelbare Versorgungszusage oder Pensionszusage genannt, ist der einzige unmittelbare Durchführungsweg. 

Dann gibt es noch die Unterstützungskasse, die entweder pauschal- oder regeldotiert sein kann oder rückgedeckt. Weiter gibt es die Direktversicherung, die Pensionskasse und den Pensionsfonds.

 
Entgeltumwandlung
Gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 3 BetrAVG ist Entgeltumwandlung definiert als betriebliche Altersversorgung, bei der künftige Entgeltansprüche in eine wertgleiche Anwartschaft auf Versorgungsleistungen umgewandelt werden. D.h. der Arbeitnehmer verzichtet auf Teile seiner Bruttobezüge, die dann in eine Anwartschaft auf betriebliche Altersversorgung fließen. 

Durch die Investition von Bruttobezügen, d.h. ohne Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen, ist der Nettoaufwand für die Arbeitnehmer geringer als der Betrag, der in die Altersversorgung fließt. Die steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Förderung richtet sich nach dem Durchführungsweg und ist der Höhe nach begrenzt.

Seit 2001 gibt es für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der gesetzlichen Rentenversicherung einen Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung in Höhe von jährlich 4 % der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) West in der gesetzlichen Rentenversicherung.
 
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