Betriebliche Altersvorsorge: neuen Regeln bei Arbeitgeberwechsel

Betriebsrente ist Must Have

 

 

 

Laut Kabinettbeschluss sollen die neuen Regelungen am 01.01.2018 in Kraft treten. Der Entwurf wird als nächstes dem Bundesrat zugeleitet, der vor der Beschlussfassung durch den Bundestag Stellung nehmen kann.

Es wurde ein Gesetz zur Umsetzung der EU-Mobilitäts-Richtlinie beschlossen. Das Ziel innerhalb der Richtlinie ist es,  Mobilitätshindernisse für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abzubauen, die aufgrund verschiedener Regelungen zur betrieblichen Altersversorgung sich ergeben können.

Hier einige Punkte vom Gesetzesentwurf:

  • Arbeitgeberfinanzierte Betriebsrentenanwartschaften bleiben künftig bereits dann erhalten (sind „unverfallbar“), wenn die sogenannte Zusage drei Jahre bestanden hat. Bislang galt eine Frist von fünf Jahren.
     
  • Weiterhin wird das Lebensalter, zu dem man dabei frühestens den Arbeitgeber verlassen darf, ohne dass die Anwartschaft verfällt, vom 25. auf das 21. Lebensjahr entsprechend abgesenkt.
     
  • Betriebsrentenanwartschaften ausgeschiedener und beim Arbeitgeber verbliebener Beschäftigter müssen gleich behandelt werden. Beschäftigte müssen also nicht mehr befürchten, dass ein Arbeitgeberwechsel ihrer Betriebsrente schadet.
  • Auch die Abfindungs- und Auskunftsrechte werden zugunsten der Beschäftigten erweitert.

Den Gesetzesentwurf können Sie auch unter http://www.bmas.de einsehen.

Herzliche Grüße

Ute Goebels

 

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So funktioniert in der Direktversicherung der Arbeitgeberwechsel – Teil 4

Direktversicherung

Bei einer Direktversicherung und Arbeitgeberwechsel gibt es Details die man KENNEN muss.

Detail Nummer 4 – Zusage ist noch nicht unverfallbar
Sollte die vereinbarte Zusage noch nicht unverfallbar sein, dann gehört der Vertrag dem Arbeitgeber. Das Bezugsrecht ist somit noch widerruflich. Der Arbeitgeber kann natürlich den Vertrag freiwillig dem Arbeitnehmer mitgeben, d.h. es wird somit die versicherungsvertragliche Lösung gewählt. Hier wird dann der Arbeitnehmer – Versicherungsnehmer und erhält ein unwiderrufliches Bezugsrecht.

Möchte der Arbeitgeber jedoch den Vertrag nicht mitgeben, hat er zwei Möglichkeiten:

>Er kann die Direktversicherung kündigen und sich den Rückkaufswert auszahlen lassen.

oder

>Falls ausreichend Werte im Vertrag vorhanden sind (siehe „Zusage ist unverfallbar“), kann er  alternativ den Vertrag auch beitragsfrei fortgeführen. Das Bezugsrecht des Arbeitnehmers wird widerrufen und der Vertragswert der Versicherung ist bei dem Arbeitgeber in der Bilanz zu aktivieren.


Wichtiger Hinweis:
Oft ist es so, das Arbeitgeber den Wunsch äußern einfach nur die versicherte Person bei noch nicht unverfallbaren Anwartschaften zu wechseln, d.h. ein neuer Mitarbeiter soll den Vertrag eines ausscheidenden Mitarbeiters erhalten. Dieses ist aus steuer- und arbeitsrechtlichen Gründen jedoch nicht möglich!!!.
Noch Fragen – oder Sie möchten uns als künftige Berater fuer Ihr Unternehmen, Anruf 0971 – 3842 oder Email: info@bgp-online.de  und los geht`s..

Grüße und auf bald
Ute Goebels
 
P.S. Freue mich über Feedback ob die Details Ihnen oder der Personalabteilung weiterhelfen werden????
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So funktioniert in der Direktversicherung der Arbeitgeberwechsel – Teil 2

Direktversicherung prüfen
Direktversicherung und Arbeitgeberwechsel ist möglich man sollte nur wissen worauf zu achten ist. Im Teil 1 haben Sie erfahren das zunächst die Prüfung der Unverfallbarkeit des Vertrages vorgenommen werden muss. Wie versprochen geht es heute mit dem Detail Nummer zwei weiter:
Detail Nummer 2 – Zusage ist unverfallbar
Steht nach Prüfung fest, das die Zusage unverfallbar ist, wird die Direktversicherung im Rahmen der versicherungsvertraglichen Lösung (§ 2 Abs. 2 BetrAVG) zunächst auf den Arbeitnehmer übertragen. Bedeutet, dass der Arbeitnehmer Versicherungsnehmer des Vertrages wird und somit die Versicherung mit allen Rechten und Pflichten übernimmt. Der Arbeitnehmer kann dann zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden wie seine Direktversicherung, sein Vertrag fortgeführt werden soll.
Hat der Arbeitnehmer einen neuen Arbeitgeber, so kann dieser die bestehende Zusage „1 zu 1“ übernehmen und wird natürlich auch Versicherungsnehmer des bestehenden Direktversicherungsvertrages.

Möchte der neue Arbeitgeber jedoch diese aktuelle Zusage nicht übernehmen, kann der Arbeitnehmer innerhalb eines Jahres nach seinem Ausscheiden im Rahmen der Portabilität die Übertragung gemäß § 4 Abs. 3 BetrAVG auf den neuen Arbeitgeber verlangen.
In dem Fall erlischt die bestehende Direktversicherung und der Wert der Versicherung wird im Rahmen des Übertragungsabkommens (Portabilität)  in einen neuen Vertrag, den der Arbeitnehmer bei seinem Arbeitgeber  bei einem anderen Versicherer, Pensionskasse oder Pensionsfonds abschliesst, eingezahlt.

Es kommt auch schon mal vor, das die Übertragung und die Übernahme auf einen neuen Arbeitgeber wegfällt, weil es z.B. keinen neuen Arbeitgeber gibt. In so einem Fall wird der Vertrag privat fortgeführt. Hierbei hat der Arbeitnehmer zwei Möglichkeiten:

>>Er zahlt die Beiträge privat
oder
>>stellt den Vertrag beitragsfrei.

Zu einer langfristigen Beitragsfreistellung bei einer Direktversicherung muss bedingungsgemäß bei den Tarifen der Versicherungsgesellschaften entweder eine beitragsfreie Rente von z.B. 25,00 € oder ein Vertragsguthaben von 3.000 € erreicht sein. Sind diese Mindestgrenzen noch nicht erfüllt, kann der Vertrag bis zu drei Jahre beitragsfrei fortgeführt werden. Wird innerhalb dieser Zeit die Beitragszahlung nicht wieder aufgenommen, erlischt die Versicherung und der Rückkaufswert wird im Rahmen der Abfindung nach § 3 BetrAVG ausgezahlt.

ACHTUNG: Die vorgegebenen Mindestsummen sind bei den Versicherungsgesellschaften nicht einheitlich. Also einfach mal nachfragen.

Sollten Sie noch Fragen haben und Hilfe benötigen wenn es um die Optimierung der Betrieblichen Altersvorsorge in Ihrem Unternehmen geht – Anruf genügt.

Ihre
Ute Goebels

"Die Beste Form der Altersvorsorge ist die BetriebsRente"

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Auch Unternehmen kommen ins Alter….

Betriebliche Altersvorsorge und Unternehmensnachfolge!

Steht ein Unternehmen vor dem Kauf, Verkauf oder der Übergabe, steht meist auch die betriebliche Altersvorsorge als Thema im Raum. Denn hier geht es in der Regel um doch beträchtliche Summen, über einen langen Zeitraum. Dabei stehen in vielen Unternehmen die Unternehmer ratlos da, Hilfe bei der bAV-Beratung ist in diesen Fällen ausdrücklich erwünscht.

Woher soll auch Sie als Firmeninhaber wissen, was sich langfristig hinter den damit verbundenen finanziellen Belastungen konkret verbirgt, und welche Auswirkungen das möglicherweise auf einen geplanten Verkauf oder auch für die Übergabe in der Familie haben kann. Mögliche Folgen: die laufende Erwirtschaftung der Rente vom Vorbesitzer oder juristische Auseinandersetzungen gefährden den Familienfrieden oder die Bilanz des Nachfolgers.

Von uns für Sie ein kostenloses Podcast von Frau Dr. Claudia Veh, Referentin bei der Schweizer Leben PensionsManagement GmbH (SLPM) mit jede Menge Informationen und Tipps zum Thema Unternehmensnachfolge

Betriebliche Altersvorsorge und Unternehmensnachfolge

 

Bitte das obige Bild oder den Link klicken, ein paar Minuten Geduld bis das Video läuft

LINK:  Unternehmensnachfolge und Betriebliche Altersvorsorge

Grüße von

Ute Goebels

 

 

 

 

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