Mit der Direktversicherung Steuer und Sozialversicherung sparen

Natürlich können auch Sie mit der Direktversicherung Steuer und Sozialversicherung auf Dauer sparen. Uns das jeden Monat…

Direktversicherung

 

 

Das passiert bei der Arbeitgeberfinanzierten Direktversicherung:

Auswirkungen beim Arbeitgeber
In der Anwartschaftsphase steuerrechtlich:

>Versicherungsbeiträge gelten als Betriebsausgaben (§4 EStG)
>sie mindern die Steuerlast

In der Leistungsphase steuerrechtlich:
>Leistungen werden direkt an den Arbeitnehmer erbracht
>Arbeitgeber hat keine weiteren Aufwänden, das ganze ist steuerneutral

Auswirkungen beim Arbeitnehmer
In der Anwartschaftsphase steuerrechtlich:
>Beitragszahlungen sind bis zu 4% der BBG (GRV) sozialversicherungsfrei (§3 Nr. 63 EStG)
>Zusätzlich können bis max. 1.800 EUR p.a. steuerfrei aufgewendet werden
>Bei Altzusage § 40 b Pauschalsteuer (bis max. 1.752 EUR (bzw. 2.148 EUR bei Durchschnittsbildung))

In der Anwartschaftsphase Sozialversicherungsrechtlich:
>bis zu 4% der BBG (GRV) sozialversicherungsfrei (§4 Arbeitsentgeltverordnung)

In der Leistungsphase steuerrechtlich:
>Leistungen sind als sonstige Einkünfte voll steuerpflichtig (§22 Nr. 5 EStG) → voll nachgelagert
>Der Versorgungsempfänger kann ggf. Freibeiträge nutzen
>Werbungskosten-Pauschalbetrag (§9a EStG)
>Altersentlastungsbetrag (§24a EStG)

In der Leistungsphase Sozialversicherungsrechtlich:
>Leistungen unterliegen der Beitragspflicht zur GKV der Rentner (Freibeträüge Minirenten)

Bei Kapitalauszahlung:
>Beitragszahlung erfolgt pauschal über einem Zeitraum von 10 Jahren
>Monatliche Bezugsgröße von 1/120 der Kapitalzahlung

Das passiert bei der Arbeitnehmerfinanzierten Direktversicherung:

Auswirkungen beim Arbeitgeber

In der Anwartschaftsphase steuerrechtlich:
>Versicherungsbeiträge gelten als Betriebsausgaben (§4 EStG) mindert die Steuerlast
>ggf. finanzieller Vorteil durch evtl. Ersparnis von Lohnnebenkosten

In der Leistungsphase steuerrechtlich:
>Leistungen werden direkt an den AN erbracht
>Der Arbeitgeber ist somit von sonstigen Aufwänden befreit 


Auswirkungen beim Arbeitnehmer

In der Anwartschaftsphase steuerrechtlich:
>Beitragszahlungen sind bis zu 4% der BBG (GRV) sozialversicherungsfrei (§3 Nr. 63 EStG)
>Zusätzlich können bis max. 1.800 EUR p.a. Steuerfrei aufgewendet werden
>Bei Altzusage § 40b: Pauschalsteuer 20%

In der Anwartschaftsphase Sozialversicherungsrechtlich:
>bis zu 4% der BBG (DRV) sozialversicherungsfrei (§4 Arbeitsentgeltverordnung)
>Bei Altzusage: sozialversicherungspflichtig (außer bei Sonderzahlungen)

>Sonderzahlungen (z.B. Urlaubs- oder Weihnachtsgeld) als Umwandlungsbetrag sozialversicherungsfrei (§40b EStG)

In der Leistungsphase steuerrechtlich:
>Leistungen sind als sonstige Einkünfte voll steuerpflichtig (§22 Nr. 5 EStG) → voll nachgelagert

Bei Kapitalzahlungen:
>Altzusage (bis Ende 2004): steuerfrei
>Vertragsabschluss Anfang 2005 bis Ende 2011: 12/60-Regelung
>Vertragsabschluss ab 2012: 12/62er-Regelung

Bei Altzusage:
>Rentenleistung: Ertragsanteil §22 EStG
>Kapitalleistung: Steuerfrei

Sozialversicherungsrechtlich:
>Leistungen unterliegen der Beitragspflicht zur GKV der Rentner

Bei Kapitalauszahlung:
>Beitragszahlung erfolgt pauschal über einem Zeitraum von 10 Jahren
>Monatliche Bezugsgröße von 1/120 der Kapitalzahlung

So, in den letzten Blogartikel haben Sie viele Details und Aspekte zur Direktversicherung erfahren. Sie haben Fragen, Sie möchten ein Angebot dann rufen Sie einfach direkt unter Tel. 0971 – 3842 an.

Tschüss und bis bald
Ute Goebels

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Direktversicherung unter bilanzielle und arbeitsrechtliche Aspekten

So sparen Sie in Versicherungsprämie!

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht es speziell um die bilanziellen und arbeitsrechtlichen Aspekte der Direktversicherung.

Bei der Direktversicherung hat das Bezugsrecht der Arbeitnehmer. Heißt, da der Arbeitgeber keinerlei Bezugsrecht besitzt, zählt das angesparte Deckungskapital nicht zu den Vermögenswerte vom Arbeitgeber. Demzufolge muss der Arbeitgeber keine Rückstellungen bilden sowie auch kein Vermögen in der Bilanz auszuweisen.

Hier nun die arbeitsrechtliche Aspekte der Direktversicherung:

Was ist beim vorzeitigem Ausscheiden zu tun:
·    Einfache Mitgabe des Vertrages
·    Fortführung des Vertrages durch Arbeitnehmer (private Mittel)
·    Beitragsbefreiung / Beitragsfreistellung
·    die Versorgung auf den neuen Arbeitgeber übertragen (Portabilität)
·    dieses Recht ist innerhalb eines Jahres geltend zu machen

Grundsätzliches zur Haftung
AG haftet für die zugesagte Leistung, wenn die abgeschlossene Lebensversicherung nicht ausreicht
.

Wie ist die Insolvenzsicherung bei Entgeltumwandlung zu sehen
Da eine Abtretung, Verpfändung oder Beleihung der Direktversicherung ausgeschlossen ist(BetrAVG), sind keine Beiträge an den sogenannen Pensionssicherungsverein (PSV-Beiträge) zu entrichten. Der Arbeitnehmer hat von Beginn an ein unwiderrufliches Bezugsrecht (da Entgeltumwandlung).

Begünstigter Personenkreis im Todesfall nach § 3.63 sind
·    Ehegatten, Lebensgefährten
·    (nicht) eingetragene Lebenspartner
·    Leibliche, Pflege- und Stiefkinder bis längstens 27 Lebensjahr
·    ansonsten ein Sterbegeld bis zu € 8.000,– an jede beliebige Person, gesetzliche Erben

Gibt es eine Anpassungsprüfungspflicht
·    nur bei laufenden Leistungen sprich Rentenzahlungen (nicht Kapitalleistungen oder Anwartschaften)
·    alle 3-Jahre wird geprüft
·    hier nimmt man den Verbraucherpreisindex zur Hilfe

Entfällt wenn:
·    immer wiederkehrend Leistungen mit mind. 1% jährlich angepasst werden
·    auch die Überschussanteile zur Erhöhung laufender Leistungen verwendet werden
·    es sich bei der Zusageart um eine Beitragszusage mit Mindestleistung handelt

Wäre schön wenn Sie den ein oder anderen Aspekt jetzt besser verstehen. Bei Rückfragen, Anruf genügt.

Tschüss sagt

Ute Goebels

 

 

 

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Die Direktversicherung im Überblick

Im letzten Blogartikel haben wir die Vorteile der betrieblichen Altersvorsorge aufgeführt. Jetzt schauen wir uns den bekanntesten Durchführungsweg die Direktversicherung an.

Bei der Direktversicherung handelt es sich um eine Lebensversicherung die vom Arbeitgeber (AG) auf das Leben des Arbeitnehmers (AN) abgeschlossen wird. Das alleinige Bezugrecht verbleibt dem Arbeitnehmer und seine Hinterbliebenen.

Bei der Direktversicherung unterscheiden wir drei Zusagearten

Zum einen die Leistungszusage:

o    Hier trägt der AG das volle Anlage- und Renditerisiko
o    Der AG muss die Zahlung der zugesagten Leistung übernehmen, wenn: Versorgungsträger
      Insolvenz anmeldet oder bei gering ausfallender Rendite (gilt auch bei Entgeltumwandlung)
o    AG legt die Leistung fest und trägt alle Risiken der Erfüllung und Erwirtschaftung

Zum anderen die beitragsorientierte Leistungszusage:

o    Hier verpflichtet sich der AG, bestimmte Beiträge in eine Anwartschaft anzulegen
o    Es gibt eine Alters-, Invaliditäs- oder Hinterbliebenenversorgung
o    Der aufgewendete Beitrag bestimmt die Leistungshöhe


Zum guten Schluss noch die Beitragszusage mit Mindestleistung:

o    Der Arbeitgeber sagt ein Beitragszahlungen in bestimmter Höhe zu

o    Die Firma gibt eine Garantie, dass bei Rentenbeginn mindestens die eingezahlten Beiträge, dem      Arbeitnehmer zur Verfügung stehen

o    Die zugesagte Leistung ergibt sich aus den eingezahlten Beträgen und den erwirtschafteten Erträgen

Direktversicherung

 
WIe läuft die Finanzierung eines Vertrages

Der Vertrag kann durch laufende, abgekürzte sowie durch Einmalbeiträge finanziert werden. Überweigend werden Beiträge in Form einer Entgeltumwandlung einbehalten und vom Arbeitgeber überwiesen. Eine zusätzliche  Einbeziehung von vermögenswirksamen Leistungen ist ebenso denkbar und wird immer häufiger genutzt..

Im kommenden Blogbeitrag gehe ich auf unterscheidlichen Aspekte der Direktversicherung ein.

Herzliche Grüße

Ihre 

Ute Goebels

 

wir informieren wirklich

 

 

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Betriebliche Altersversorgung – Was Arbeitnehmer wissen sollten

Betriebliche Altersversorgung (bAV) wird vom Staat und oftmals auch vom Arbeitgeber gefördert. Und sie kann dazu beitragen, die so genannte Rentenlücke – die Differenz zwischen Gehalt und Rentenhöhe – zu reduzieren, damit auch im Ruhestand die gewohnte Lebensqualität finanziell abgesichert ist.

Doch auch wenn schätzungsweise bereits über die Hälfte der Arbeitnehmer hierzulande auf die Vorzüge der bAV setzt, sind viele Arbeitnehmer noch nicht ausreichend über die rechtlichen Rahmenbedingungen, die steuerlichen Vorteile und die attraktiven Renditechancen einer Betriebsrente informiert. Höchste Zeit, dies zu ändern, denn bereits seit 2002 hat jeder Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf eine Rente durch Entgeltumwandlung – das heißt, dass Teile seines Gehaltes steuerlich vorteilhaft in eine spätere Betriebsrente einfließen. Dadurch lassen sich auch Sozialabgaben sparen.

Insofern kann es für jeden Arbeitnehmer vorteilhaft sein, zu erfahren, welche Durchführungswege es gibt und welcher individuell für ihn in Frage kommt. Denn dies hängt auch vom bereits verfügbaren Angebot des Unternehmens ab, in dem er beschäftigt ist. Auch der Gesetzgeber wird voraussichtlich zusätzliche Vorsorge weiterhin unterstützen, um so den schrumpfenden Anteil der gesetzlichen Rente möglichst auszugleichen.

Die Materie ist etwas komplex, eine Beratung liegt hier nahe – sprechen Sie uns direkt auf Ihre Möglichkeiten in der betrieblichen Altersversorgung an.

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