Steuer – Das ABC zur Renteninformation

Steuer. Seit dem 01.01.2005 unterliegen Renten der Gesetzlichen Rentenversicherung der so genanten nachgelagerten Besteuerung. Auch Ihre….Der steuerpflichtige Anteil richtet sich nach dem Jahr des Rentenbeginns.

Bei den Rentnern, die bereits am 31.12.2004 eine Renten bezogen haben oder im Jahr 2005 erstmals in Rente gegangen sind, beträgt der steuerpflichtige Anteil 50% der Jahresbruttorente; der verbleibende Betrag ist der steuerfreie Teil der Rente. Dieser Betrag wird für die gesamte Laufzeit der Rente festgeschrieben. 

Der Prozentsatz des steuerpflichtigen Teils der Rente steigt für die jeweiligen Neurentner also vielleicht auch für Sie  bis 2040 stetig an. Im Jahr 2010 sind es zum Beispiel 60% der Jahresbruttorente; im Jahr 2018 dann bereits 76% der Jahresbruttorente. Im Jahr 2040 sind es dann 100%!

Sollte die Rente allerdings die einzige Einkunftsart sein und übersteigt das steuerpflichtige Einkommen nicht den Grundfreibetrag für das steuerfreie Existenzminimum (2007 = 7.664 EUR für Alleinstehende, 15.328 EUR für Verheiratete) fallen keine Steuer an.Ich will Rente

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Ute Goebels

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Rentenniveau – Das ABC zur Renteninformation

Rente und gesetzliche Renten wir informieren wirklichRentenniveau. Anhand des sogenannten Standardrentners (45 Jahre mit Durchschnittsverdienst) wird alljährlich das Brutto- und Nettorentenniveau ermittelt.
Das Rentenniveau gibt das Verhältnis zwischen Brutto- bzw. Netto-Standardrente und Brutto- bzw. Netto-Durchschnittsentgelt eines Jahres wieder.
Aufgrund der Veränderungen im >>>Steuerrecht wurde 2005 auf die Ermittlung des „modifizierten Nettorentenniveaus“ übergegangen. Hierbei werden steuerliche auswirkungen nicht mehr berücksichtigt.
Ute Goebels
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Gesamtleistungsbewertung – Das ABC zur Renteninformation

Gesamtleistungsbewertung. Soweit beitragsfreie Zeiten und beitragsmindernde Zeiten eine rentensteigernde Wirkung haben, werden ihnen im Rahmen der Gesamtleistungsbewertung Entgeltpunkte zugeordnet.

Entscheidend für die Höhe des Gesamtleistungswertes ist die Höhe aller geleisteten Beiträge und die Dichte der  Versicherungszeiten. Die beitragsfreiten Zeiten erhalten einen Durchschnittswert an Entgeltpunkten, der sich aus der Gesamtleistung der Beiträge im belegungsfähigen Gesamtzeitraum errechnet. Rente,Altersrente,

Vereinfacht ausgedrückt: Die beitragsfreien Zeiten werden entsprechend der durchschnittlichen Bewertung der bis zum Rentenbeginn gezahlten Beiträge bewertet.


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Ute Goebels

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Berücksichtigungszeiten – Das ABC zur Renteninformation

Berücksichtigungszeiten. Dies sind Zeiten der Kindererziehung (von Geburt bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahres des jüngsten Kindes) und der nicht erwerbsmäßigen häuslichen Pflege eines Pflegebedürftigen zwischen Januar 1992 und März 1995 (seitdem gilt eine andere Regelung).

Sie allein begründen weder einen Rentenanspruch noch erhöhen sie direkt die Rente. Im Zusammenspiel mit sonstigen Regelungen können sie aber die Anwartschaft auf eine Rente wegen teilweiser oder voller Erwerbsminderung aufrechterhalten. Sie werden auf die Wartezeit von 35 Jahren (für bestimmte Renten) angerechnet und können sich bei der Bewertung beitragsfreier Zeiten rentensteigernd auswirken.

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Ute Goebels

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