So reduzieren Sie die Krankenkassen-Beiträge auf ausgezahlte Direktversicherungen

Die ausgezahlten DIrektversicherungen / Pensionskassen geben immer wieder Sprengstoff wenn dann die Krankenkasse die Beiträge erhebt obwohl der Vertrag vielleicht seit Jahren privat gezahtl wurde….
Und ewig grüsst das Murmeltier könnte auch der Titel vom Beitrag lauten. Denn es geht wieder mal um Krankenkassen-Beiträge die auf Direktversicherungen zu unrecht erhoben werden, wenn die Direktversicherung übernommen wurde und privat weitergeführt wurde…
Beim Bundesverfassungsgericht wurde ein Urteil gefällt welches eindeutig ist aber dennoch gibt es immer noch Streit zwischen den Krankenkassen, Lebensversicherungsgesellschaften und Bundesbürger die eine Direktversicherung zur Altersvorsorge abgeschlossen haben.
Dabei gibt es nur eine Frage zu klären die da lautet: Wie hoch war der Wert der Direktversicherung zum Zeitpunkt der Übernahme durch den Versicherten (Bundesbürger)? Dieser Wert ist wichtig, denn nur hierauf dürfen die gesetzlichen Krankenkassen Beiträge berechnen, auf den weiteren Wert der durch private Weiterzahlung entstanden ist darf die Krankenkasse keine Beiträge erheben!
Die Versicherungsgesellschaften müssen doch nun nur den ersten Wert bestätigen sprich in Euro und Cent beziffern, mehr nicht. Doch hier genau ist das Problem bzw. weil genau dieser Wert Auskunft darüber erteilt wie renditeträchtig oder auch nicht das Geld bei der Versicherungsgesellschaft angelegt war.
Was macht jetzt die Krankenkasse, Sie schätzen den Wert des Vertrages und das meist zu hoch. Bedeutet für Sie als Versicherte, Sie zahlen zuviel Krankenkassenbeiträge…
Hinweis: Sollten auch Sie Schwierigkeiten mit Ihrer Krankenkasse über die Höhe der Beiträge haben dann sollten Sie schnell einen Brief an die Versicherungsgesellschaft senden und die auffordern, den richtgien Wert der Police zu nennen.
Sobald Sie die Antwort der Versicherungsgesellschaft in den Händen halten, können Sie auf Antrag bei der gesetzlichen Krankenkasse eine Neuberechnung beantragen und zu viel gezahlte Beiträge zurückfordern. Wobei Sie hier wissen sollten, dass nur Beiträge für vier Jahre rückwirkend erstattet werden.

Also das Thema nicht auf die lange Bank schieben sondern gleich aktiv werden. Einen Musterbrief für die Versicherungsgesellschaft können Sie hier kostenpflichtig downloaden:

Musterbrief jetzt


Grüße

Ute Goebels

wir informieren wirklich

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Direktversicherung verkaufen und keine Krankenversicherungsbeiträge zahlen???

Direktversicherung und Krankenkassenbeiträge…

Direktversicherung und Krankenkassenbeiträge

 

Auch schon mal die Frage gestellt – Einfach die Direktversicherung verkaufen und danach keine Krankversicherungspflichtbeiträge zahlen, geht das überhaupt?
Immer wieder aufs neue werden Sozialgerichte mit der Frage beschäftigt, wann eine Leistung aus einer Direktversicherung krankenversicherungspflichtig ist oder vielleicht nicht….

FALL:

Bei dem Fall vom Landessozialgericht Baden-Württemberg (LSG BW,27.01.2012 – L 4 KR 3659/10) ging es darum, das eine Arbeitnehmerin vor Ablauf Ihrer Direktversicherung diese an eine Dritte Person verkauft hat.

Als nun die Direktversicherung zur Auszahlung kam erfolgte, wie üblich, eine Meldung an die zuständige Krankenkasse!. Die Krankenkasse macht eines und erliess den entsprechenden Beitragsbescheid. Da die Arbeitnehmerin jedoch keinen Zufluss vom Versorgungsvertrag hatte, Vertrag wurde ja verkauft, machte Sie eines und fechtet den vorliegenden Beitragsbescheid der Krankenkasse an.
Das Gericht entschied (Urteil siehe oben) für die Angeklagte. Begründung: Der Arbeitnehmerin darf kein Beitrag aus dem „später“ ausgezahlten Kapitalbetrag gemäß § 229 Abs. 1 S. 3 SGB V in Rechnung gestellt werden, da sie als ehemalige Arbeitnehmerin weder Bezugsberechtigt war noch Versicherungsnehmerin vom Vertrag war und somit auch nicht mehr Vertragspartei war.

Hinweis: Offen bleibt hier jedoch ob der erzielte Kaufpreis von der Angestellten wieder als Versorgungsbezug der Beitragspflicht bei der Krankenkasse unterliegt, da die Kaufpreiszahlung im Jahr 2001 war also noch vor dem Stichtag 01.01.2004 (Einbeziehung von Kapitalleistung in die Beitragspflicht)

Sie sehen es gibt immer wieder neue Urteile – jedoch jeder dieser Urteile ist individuell zu betrachten…

Grüße aus dem immer noch winterlichen Bad Kissinge

Ute Goebels

 

wir informierne wirlich

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Betriebrente und Krankenkassenbeiträge

 

 

 

Betriebsrenten und Krankenkassenbeiträge, bei dieser unendlichen Geschichte gib es jetzt endlich mal ein Urteil, aber lesen Sie selbst…. Betriebsrenten: Erster Vergleich nach wegweisendem Urteil:

Erstmals liegen Zahlen zur Befreiung von Sozialbeiträgen vor! Erstmals gibt es Zahlen zur Frage, inwieweit Betriebsrenten frei von Sozialbeiträgen sind. Ein Rentner, der wegen dieser Frage vor dem Bundesverfassungs-gericht geklagt hatte, schloss im Januar einen Vergleich mit seiner Krankenkasse. Das erfuhr das Anlegermagazin 'Börse Online' (Ausgabe 09/2011, EVT 24. Februar) aus Kreisen des Bundessozialgerichts, wo der Vergleich geschlossen worden war. Demnach sind Sozialbeiträge nur auf jene Auszahlungen zu leisten, die durch Prämien während des Zeitraums erwirtschaftet worden sind, in dem der Arbeitgeber Versicherungsnehmer war (Az. B 12 KR 20/10).

Konkret wurde in dem betreffenden Fall aus der betrieblichen Altersvorsorge eine Einmalzahlung von fast 70.000 Euro fällig. Lediglich knapp 20.000 Euro davon beruhten auf Einzahlungen im Zeitraum, in dem der Arbeitgeber Versicherungsnehmer war. Der Rest stammte aus Prämien des Arbeitnehmers, der die Police privat fortgeführt hatte. Nun darf die Krankenkasse nur die knapp 20.000 Euro, verteilt auf 120 Monate, mit Beiträgen belasten. Die Pressestelle des Bundessozialgerichts bestätigte die Angaben auf Anfrage von 'Börse Online'.

Im vergangenen Herbst hatte das Bundesverfassungsgericht in demselben Fall entschieden, dass bei Betriebsrenten die Sozialbeiträge teilweise wegfallen können. Allerdings machten die Richter in der Entscheidung keine definitive Vorgabe, welche Zahlungen dies betrifft. Sie setzen allerdings eine grundsätzliche Vorbedingung für einen teilweisen Wegfall: Der Arbeitnehmer muss zu Beginn der privaten Fortführung im Versicherungsschein als Versicherungsnehmer eingetragen sein. Das war in diesem Fall gegeben (Az. 1 BvR 1660/08).

Rechtsanwalt Jens Steinhauer von der Mendener Kanzlei Steinhauer Günther bezeichnete die Entwicklung gegenüber 'Börse Online' als "sehr erfreulich" und "vorteilhaft für viele Arbeitnehmer". Er hatte das Verfahren, das nun seinen Abschluss gefunden hat, juristisch begleitet.

Ich finde eebenfalls das dieses Urteil sehr positiv für alle Arbeitnehmer zu werten ist. Aus diesem Grund gebe ich heute gerne diese Information an meine treuen Leser weiter!

Verantwortlich für den Inhalt / Kontakt:
BÖRSE ONLINE Verlag GmbH & Co KG, Postfach 80 02 27, D-81602 München

Frühlingsgrüße aus Bad Kissingen

Ute Goebels

 



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Pensionskasse und Krankenkassenbeiträge

Pensionskasse,Direktversicherung,
Immer öfter erhalte ich Nachfrage von Personen die vor einigen Jahren eine Pensionskasse oder Direktversicherung abgeschlossen haben.Die Frage ist immer wieder gleich.

Am Anfang habe ich mich noch gewundert, denn nach meinem Verständnis sollte es für jeden Berater selbstverständlich sein, vor Abschluss auch dieses Thema anzusprechen und zu erläutern.

Also, jetzt komme ich zu den immer wieder gestellten Fragen, die da lauten:

1) Wenn die Pensionskasse als Einmalzahlung ausgezahlt wird, wie viel Krankenkassenbeiträge sind dann fällig?

2) Wer führt dann diesen Krankenkassenbeitrag ab?

Hier die Antwort zu 1)

Wer eine Pensionskasse abgeschlossen hat und im Rentenalter dann seine Leistung erhält, muss Krankenkassenbeiträge zahlen. Sollten Sie sich für die Einmalzahlung entscheiden, dann werden die Krankenkassenbeiträge auf zehn Jahre verteilt (1/120).

Hier ein Beispiel:
Wenn Sie 75.000 Euro Auszahlung erhalten ergibt sich ein Monatbeitrag von 625,00 Euro. Auf diesen wird jetzt Ihr individueller Krankenkassenbeitrag erhoben. Wenn Sie zum Beispiel einen Beitragssatz von 14% hätten, wären das 90,63 Euro an Krankenkassenbeitrag monatlich die zu zahlen sind.

Hier die Antwort zu 2)

Alle Pensionskassen in Deutschland sind verpflichtet, den jeweiligen Krankenkassen die entsprechende Auszahlungssumme zu melden. Die Krankenkasse erhebt dann automatisch den fälligen Monatsbeitrag.


Mein Tipp: Mehr Antworten auf noch mehr Fragen zum Thema Pensionskasse / Direktversicherung erhalten Sie, wenn Sie das Bild anklicken:  >>>
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