Rentenniveau – Das ABC zur Renteninformation

Rente und gesetzliche Renten wir informieren wirklichRentenniveau. Anhand des sogenannten Standardrentners (45 Jahre mit Durchschnittsverdienst) wird alljährlich das Brutto- und Nettorentenniveau ermittelt.
Das Rentenniveau gibt das Verhältnis zwischen Brutto- bzw. Netto-Standardrente und Brutto- bzw. Netto-Durchschnittsentgelt eines Jahres wieder.
Aufgrund der Veränderungen im >>>Steuerrecht wurde 2005 auf die Ermittlung des „modifizierten Nettorentenniveaus“ übergegangen. Hierbei werden steuerliche auswirkungen nicht mehr berücksichtigt.
Ute Goebels
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Hinterbliebenenrente – Das ABC zur Renteninformation

 Hinterbliebenenrente. Sie wird nach dem Tod als:

  • große Witwen(r)rente bzw.
  • kleine Witwen(r)rente an den überlebenden Ehegatten bzw.
  • als Waisenrente an die Kinder eines Versicherten geleistet, wenn die fünfjährige Wartezeit erfüllt ist.

Diese Renten werden auch als Renten wegen Todes bezeichnet. Auf Renten an Witwen oder Witwer bzw. an über 18 Jahre alte Waisen ist eigenes Einkommen der Rentenberechtigten anzurechnen (Einkommensanrechnung) .

Das Hinterbliebenenrentenrecht wurde zum 01.01.2002 geändert. Das alte Recht wurde jedoch nicht ganz gestrichen, sondern wird für bestimmte Einzelfälle weiterhin angewandt. Unterschiede gibt es

  • beim Anspruch auf eine kleine Witwen(r)rente oder große Witwen(r)rente
  • bei der so genannten Kinderkomponente
  • bei der Wiederheirat und einer damit verbundenen Abfindung der Witwen(r)rente sowie
  • bei der Möglichkeit, statt einer Witwen(r)rente ein Rentensplitting unter Ehegatten zu wählen.

 

TIPP: Auf jeden Fall eine Risikoversicherung abschliessen!!!

Herzliche Grüße sendet Ihnen

Ute Goebels

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Gesamtleistungsbewertung – Das ABC zur Renteninformation

Gesamtleistungsbewertung. Soweit beitragsfreie Zeiten und beitragsmindernde Zeiten eine rentensteigernde Wirkung haben, werden ihnen im Rahmen der Gesamtleistungsbewertung Entgeltpunkte zugeordnet.

Entscheidend für die Höhe des Gesamtleistungswertes ist die Höhe aller geleisteten Beiträge und die Dichte der  Versicherungszeiten. Die beitragsfreiten Zeiten erhalten einen Durchschnittswert an Entgeltpunkten, der sich aus der Gesamtleistung der Beiträge im belegungsfähigen Gesamtzeitraum errechnet. Rente,Altersrente,

Vereinfacht ausgedrückt: Die beitragsfreien Zeiten werden entsprechend der durchschnittlichen Bewertung der bis zum Rentenbeginn gezahlten Beiträge bewertet.


Herzliche Grüße sendet Ihnen

Ute Goebels

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Berücksichtigungszeiten – Das ABC zur Renteninformation

Berücksichtigungszeiten. Dies sind Zeiten der Kindererziehung (von Geburt bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahres des jüngsten Kindes) und der nicht erwerbsmäßigen häuslichen Pflege eines Pflegebedürftigen zwischen Januar 1992 und März 1995 (seitdem gilt eine andere Regelung).

Sie allein begründen weder einen Rentenanspruch noch erhöhen sie direkt die Rente. Im Zusammenspiel mit sonstigen Regelungen können sie aber die Anwartschaft auf eine Rente wegen teilweiser oder voller Erwerbsminderung aufrechterhalten. Sie werden auf die Wartezeit von 35 Jahren (für bestimmte Renten) angerechnet und können sich bei der Bewertung beitragsfreier Zeiten rentensteigernd auswirken.

Herzliche Grüße sendet Ihnen

Ute Goebels

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